Ein Fernsehbeitrag westdeutscher Journalisten erregt die Einwohner einer ostdeutschen Stadt. HZ! dokumentiert eine verpasste Chance das Zwickauer Image aufzupolieren:
Offenbar gibt es bestimmte Bereiche und Themen, die, wenn sie angesprochen werden, offenlegen, dass Ost und West noch deutlich weiter auseinander liegen als immer angenommen. Oder es gibt noch immer sehr stabile Klischees und Vorurteile. Aus dem Westen der Republik bekamen wir auf diesen Beitrag fast keine negative Kritik.
Die Autorinnen Güner Balci und Anna Riek hatten ursprünglich in Zwickau drehen wollen, dann ergab sich im Lauf der Recherche, dass in Jena zwei interessante Gesprächspartner zu Verfügung stünden.
Es wäre großartig, wenn wenigstens ein Bruchteil dessen, was da an Protesten gegen den Beitrag hochkocht, bei den Opfern ankäme – und zwar in Form von Hilfe und Solidarität, in Form von Aufklärung und Hinsehen.
Die HZ!-Redaktion meint: Jena ist genauso scheiße wie der Rest der Zone!
(via Jenanews)
stimmt nicht. sagen die: http://www.stadtmission-zwickau.de/aktuell-traegeruebergreifende-stellungnahme-der-zwickauer-streetworker-zur-aktuellen-entwicklung-im-zuge-rechtsterroristischer-geschehnisse.html